Dienstag, Juli 08, 2008

Micheal G. Möhnle, Eltern klagen gegen die Justiz usw: Pressekonferenz Donnerstag,17.07.2008, um 10.30 Uhr CSU-Abgeordnete Sepp Ranner und Blasius Thätter und Petition Donnerstag, 10.07.2008, um 09.15 Uhr

Verteiler, Presse, Inland und Ausland (Sabine und Manu - bitte in die LIsten verteilen, da ich derzeit aus dem Hotel keinen Zugang habe. Danke Euch!

Die Familien und insbesondere die Kinder geraten zunehmend in Not, Das hat auch der Publizist Michael G. Möhnle bemerkt und mit ihm die CSU-Abgeordneten des Bay. Landtages, Josef Ranner und Blasius Thätter, die sich der Bewegung anschlossen.

Ich selber versuchte, unlängst und erfolglos, einen Termin in Berlin zu bekommen mit Unterstützung einer Reihe von Kämpferinnen für Kinder und Familien ( Schriftstellerin - Dr. Karin Jäckel, Vizepräsidentin Curare e.V. - Elisabeth Sodies, Vorstand Familiennetzwerk - Dr. Maria Steuer)  mit dem Mdb Johannes Singhammer. Politiker und Presse, die nicht mit uns Bürger sprechen wollen und unsere ernsten Sorgen wahrnehmen, fallen für uns aus und zwar nachhaltig. Da nützen auch gutwillige Touren des Dr. Singhammer mit "Dr. Usrula von der Leyen" (Pisa-Folgen allethalben, auch auf der Singhammer-Webseite nichts)  in München absolut nichts.

Die Bürger in Deutschland wachen mitlerweile auf. Demokratie bekommen wir nur, wenn die Bürger das auch wollen. Das was hier in Deutschland mit Kindern und mit Familien initiiert durch die Staatsorgane geschieht ist mindestens genauso schwerwiegend, wie das was Gauweiler mit der EU und dem Lissabon-Vertrag beklagt.

Ein Schlaglicht wirft der Leserbrief der Berliner Diplom-Sozialpädagin im Spiegel 28/2008: 
"Mehr Geld hilft diesen Familien nicht, kein Geld kann bewirken, dass sich mehr um Familien gekümmert wird. Für die Erziehung von Kindern halte ich es heute nach reiflicher Überlegung und viel beruflicher Erfahrung mit Familien am besten, dass Kindergeld ganz zu streichen, dafür Ganztagsschuhlen mit Schuluniform ein zurichten inklusive Frühstück, Mittagessen und Abendessen. So würden die Kinder gesund ernährt und hätten fast annähernd gleiche Bildungschancen." Berlin, Kathrin Saunders-Kröning, Diplomsozialpädagogin. Welche Überlegungen stellte Saunders-Kröning an mit dem Hintergrund ihrer schlechten Ausbildung (Zenz) und welche Erfahrungen hat sie und was bedeutet ihrer Meinung nach die Ernährung für die Kinder isoliert betrachtet und wie spielt das mit den Bildungschancen zusammen?

Ihr besorgter Franz Romer aus Düsseldorf www.Kindesraub.de

Deshalb zwei wichtige Termine in München - bitte beachten und besuchen Sie deshalb dringend die folgenden Veranstaltungen in München:

Petition von Michael G. Möhnle im Bayerischen Landtag,
am Donnerstag, 10.07.2008, um 09.15 Uhr, im Ausschuss für Verfassungs-,Rechts- und Parlamentsfragen, Saal N 501, wegen Dauer eines Verfahrens und Praktiken der GWG. Öffentliche Sitzung. Petition im Wortlaut, PDF 417 KB

Pressekonferenz: Vier 4 Kids - Eltern klagen gegen die Justiz
am Donnerstag,17.07.2008, um 10.30 Uhr,
im Hofbräukeller am Wiener Platz, in München.
Einladung, PDF 384 KB

http://www.moehnle.eu/themen/familie.htm

Familien in Gefahr - Kinder in Not

Wie Gutachter, Richter, Jugendämter und Verfahrenspfleger unsere Familien zerstören

Jedes Jahr werden in Deutschland  210.000 Ehen geschieden,  erleben 170.000 Kinder den Zerfall ihrer Familien. Diese gerundeten Zahlen ergeben sich aus einem statistisch erfassten Zeitraum von zehn Jahren (1996 - 2006). In dieser Zeitspanne erfolgten insgesamt  2,1 Millionen Scheidungen. 1,7 Mio Kinder müssen sich in zerrütteten, kaputten Familien zurecht finden - eine alarmierende Zahl. Sie lässt nur ahnen, wieviel Leid, Verzweiflung, Not und Armut sich dahinter verbergen.

Oft sind die Kinder nur noch Mittel zum Zweck, wenn ihre Eltern sich im juristischen „Kriegszustand" befinden. Allein 2005 wurden an Deutschlands Familiengerichten 553.183 Verfahren abgehackt. Dazu kamen 58.670 Familienverfahren an den Oberlandesgerichten. Wo so viel gestritten wird, gibt es viele Sieger und Besiegte  - die Verlierer sind aber immer die Kinder.

Wenn sich die Eltern nicht einigen können, wenn sich Väter oder Mütter um das Wohl ihrer Kinder streiten, muss das Familiengericht entscheiden und eine Lösung finden. Doch jede gerichtlich festgelegte Lösung ist schlechter, wie die einvernehmliche Lösung der Eltern. In kaum einem anderen Justizbereich wird so viel gelogen und betrogen, sind so viele Emotionen, Instinkte und Ängste im Spiel, wie am Familiengericht.

Ist die Sache erst einmal vor Gericht, rufen die Familienrichter sofort nach dem Gutachter. Ob die Eltern wollen oder nicht - der oder die Sachverständige ist plötzlich der oberste Schiedsrichter in ihrem Sorgerechtsstreit. Die Richter suchen ihn aus, erteilen ihm einen mehr oder weniger klar formulierten Auftrag und richten sich anschließend nach seinen Vorgaben. Obwohl sie nur dem Gesetz verpflichtet sind, erleben wir hier die freiwillige Unterwerfung der Richter unter die Gutachter. Die Waage der Justiz ist in Schieflage geraten.

Welche Auswirkungen diese Entwicklung hat, und wie schlimm die Folgen sind, wird auf der Pressekonferenz der Abgeordneten Josef Ranner, MdL (CSU) und Blasius Thätter, MdL (CSU), am 17.07.2008, um 10.30 Uhr, im Hofbräukeller am Wiener Platz, in 81667 München dargestellt (siehe rechte Spalte).

  

Zum Vormerken

Petition von Michael G. Möhnle
im Bayerischen Landtag,
am Donnerstag, 10.07.2008, um 09.15 Uhr, im Ausschuss für Verfassungs-,Rechts- und Parlamentsfragen, Saal N 501, wegen Dauer eines Verfahrens und Praktiken der GWG. Öffentliche Sitzung.
Petition im Wortlaut, PDF 417 KB

Pressekonferenz:
Vier 4 Kids - Eltern klagen gegen die Justiz

am Donnerstag,17.07.2008, um 10.30 Uhr,
im Hofbräukeller am Wiener Platz, in München.
Einladung, PDF 384 KB

Hier finden Sie ab 17.07.08 weitere Informationen zur Pressekonferenz!




Über Gutachten und die GWG

Gütekriterien wissenschaftlicher Gutachten
Acht Standards für Familiengutachter
Mängel in Familienpsychologischen Gutachten
GWG in neutraler Familienbegutachtung überfordert
Gutachter müssen haften

Wichtige Webs

Väteraufbruch für Kinder
Papa komm
Das Jugendamt - Kinderklaubehörde?
Kinderbuchautorin Karin Jäckel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, Juli 06, 2008

RE: Gericht erkennt biologischen Vater nicht an +++Vaterschaft verwehrt - Gericht erkennt Vater nicht an.

in Erweiterung meines Leserbriefes:

ich kann verstehen, dass Sie, Herr Casalegno, durch Einsatz des Duisburger Jugendamtes offenkundig und durch einen fadenscheinigen Rechtsanwalt zusätzlich geschädigt wurden.

Ich bin Deutscher und hier in Deutschland, ja leider auch in anderen Ländern (siehe Lissabon-Vertrag), mit Ausnahme Irlands stimmt einiges nicht. Das jedoch hier in Deutschlad die Familien dermaßen angegriffen werden, bringt eine neue Dimension und deshalb kämpfe ich von hier aus. Martin Luther war auch erfolgreich, warum also soll es nicht ein zweites Mal gelingen?

Ich verstehe, dass Sie sich wegen der kleinen Kinder in Sichheit brachten. Ich habe keine kleinen Kinder mehr. Aufklärung ist jedoch das wichtigste, was zu unternehmen ist und das tue ich. Die Auswanderungswelle zeigt ohnehin schon den Braindrain. Die Presse wird irgendwann auch erkennen, dass sie tätig werden muss. Auch ein OLG-Report.

Ihr Franz Romer aus Düsseldorf

-----Original Message-----
From: Massimo Casalegno [mailto:max.casalegno@mail.ru]
Sent: Sunday, July 06, 2008 10:29 AM
To: me@franz-romer.com
Cc: Redaktion@olg-report.de; info@olg-report.de; leserbrief@fr-online.de; auslandsliste-owner@yahoogroups.de; fr4e@yahoogroups.com; jugendamtopfer@yahoogroups.de; papa-info@listserv.shuttle.de; Olivier Karrer; Sophie Lavier
Subject: Re: Gericht erkennt biologischen Vater nicht an +++Vaterschaft verwehrt - Gericht erkennt Vater nicht an.

Hallo Herr Roemer,
Ihre Beitraege hoeren sich interessant an, sie durchkauen aber immer wieder dasselbe inzwischen in allen Details bekannte Problem, ohne eine konkrete Loesung vorzuschlage, geschweige denn, umzusetzen.
Zum Problem der Willkuer und somti Unrechtmaessigkeit fast allen Handelns, das von deutschen Behoerden ausgeht, gibt es nur eine Loesung:
MASSENAUSWANDERUNG.
Alle intelligenten Leute, die verstehen, dass Deutschland inzwischen kein Land mehr hist, wo man normal leben kann, sollen gehen, fuer immer, und sich womoeglich eine andere Staatsbuergerschaft besorgen.
Nur die Idioten sollen bleiben. Damit werden die heutigen Regierenden Deutschlands nur noch ueber ein Volk von "Essensresten", den Idioten, die nichts kapiert haben, regieren.
Freundliche Gruesse
Dr.Ing. Dipl.-Kfm. Massimo A. Casalegno
(Marokko / Schweiz)


-----Original Message-----
From: "Franz Romer" <me@franz-romer.com>
To: <Redaktion@olg-report.de>,<info@olg-report.de>,<leserbrief@fr-online.de>
Date: Sat, 5 Jul 2008 22:09:18 +0200
Subject: Gericht erkennt biologischen Vater nicht an +++Vaterschaft verwehrt - Gericht erkennt Vater nicht an.

> Leserbrief - Franz Romer, DЭsseldorf: Vaterschaft verwehrt - Gericht
> erkennt Vater nicht an.
>
> Neuerliche Pisa-SchwДche beim OLG-Senat Frankfurt - OLG Senat kollabiert,
> wie in Naumburg?
>
> Wir mЭssen in Deutschland befЭrchten, dass Gerichte auch immer nachhaltiger
> von Pisa-SchwДchen geschЭttelt werden, oder ist das nicht sichtbar?
>
>
>
> Das OLG Frankfurt ist nicht in der Lage gewesen nachzulesen, was der
> EuropДische Gerichtshof fЭr Menschenrechte im Zusammenhang mit dem Fall
> GЖrgЭlЭ und wie der BGH zum selben Fall urteilte. VДter sind nicht
> auswechselbar, auch wenn einer der Redakteure wahrscheinlich das Richterwort
> vom biologischen Vater weiternutzte, es gibt VДter und nichts weiter. Das
> OLG Frankfurt, wahrscheinlich auf Anraten des Jugendamtes, versucht sich an
> der globalen VДterverfolgung zu beteiligen, jedoch werden hier erkennbar,
> eben Grund- und Menschenrechte nicht geschЭtzt, sonder vielfach und abermals
> gebrochen. Diese Grund- und Menschenrechte stehen VДtern (wie auch MЭttern
> und insbesondere den Kindern) zu, seit Zeiten in denen es noch nicht mal
> einen Staat gab und wir diese Rechte durchaus mit der Keule verteidigen
> mussten. Werden wir das auch in naher Zukunft wieder tun mЭssen?
>
>
>
> Jedoch immer, wenn das Jugendamt involviert ist, kommt der eigentliche
> Richter zum Tragen und der sitzt offenbar im Jugendamt.
>
> Akzeptanz erforderlich, meint auch die Frankfurter OLG-Richterin Gretel
> Diehl?
>
> Akzeptanz bzw. die bei Richtern gefЭrchtete Nicht-Akzeptanz eines
> Beschlusses und die damit verbundene Verletzung der WЭrde des Rechts" sind
> in Deutschland Entscheidung bestimmende Faktoren, wie beispielsweise die
> Frankfurter OLG-Richterin Gretel Diehl am 06.06.2006 anlДsslich einer
> Vortragsreihe des VAfK im BЭrgerhaus Bornheim zum Thema Umsetzung
> familiengerichtlicher BeschlЭsse " ausfЭhrte.
>
>
>
> Da das Jugendamt zwar dem Gesetz, vor allem aber dem Kindeswohl verpflichtet
> ist, werde, so Diehl, kein Richter in Deutschland gegen den Willen des
> Jugendamts entscheiden, sondern so beschlieъen, wie das Jugendamt es
> mittragen und umsetzen wolle.
>
>
>
> Richter sitzt im Jugendamt! und Kindeswohl at it's best?
>
> Konkret heiъt das, dass der eigentliche Richter im Jugendamt sitzt und der
> Richter lediglich das Sprachrohr des Jugendamts ist, dessen vermeintliche
> Kompetenz in Sachen Kindeswohl" er Kraft seines Richteramts fЭr rechtmДъig
> erklДrt.
>
>
>
> Dass der juristisch nicht definierte, unbestimmte Begriff Kindeswohl"
> dieses Kindeswohl zum Spielball der eigenen Meinung des EntscheidungstrДgers
> macht, ist als Gefahr ebenso bekannt wie der damit verbundene Verstoъ gegen
> den juristischen Grundsatz der Normenklarheit. Dennoch haben weder der
> Psychologenverband noch der Gesetzgeber bisher eine Definition dessen, was
> Kindeswohl ist, vorgetragen und diskutiert, geschweige denn der Gesetzgeber,
> die Norm klar erfasst.
>
>
>
> RichteranhЖrung in Bayern - Kind wird bequatscht vom Richter:
>
> von einer RichteranhЖrung eines Jungen in Bayern konnten wir gerade
> notieren, wie der Richter den Jungen intensiv bequatschte, dass er doch
> zufrieden sein soll, wenn er jetzt im Heim ist, obwohl er doch zu seinen
> Eltern wollte, denen wie vielfach Эblich nichts vorzuwerfen war. Nur schade
> fЭr den Richter, das Jugendamt und das Heim, dass der Junge nach seiner
> AnhЖrung alles erzДhlte, auf dem Gang. Kaum mehr zu glauben, wie hier
> Richter agieren. Es ist natЭrlich keine Rechtsbeugung, da der Richter das
> doch nicht bewusst und schwerwiegender Weise tat?
>
>
>
> Erinnert fatal an Richter Georg Neithard 1923 in MЭnchen?
>
>
>
> Hier sei verwiesen auf meine BeitrДge:
>
> <http://www.kindesraub.de/index.php?menuid=91&reporeid=80>
> http://www.kindesraub.de/index.php?menuid=91&reporeid=80

>
>
>
> <http://www.kindesraub.de/index.php?menuid=90&reporeid=79>
> http://www.kindesraub.de/index.php?menuid=90&reporeid=79

>
>
>
> Ihr besorgter Franz Romer, DЭsseldorf
>
>
>
> Kopie:
>
> Redaktion@olg-report.de;info@olg-report.de
>
>
>
> Zum Artikel
>
>
>
>
> <http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?em_cnt=136
> 0722>
> http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?em_cnt=1360
> 722
>
>
>
> Vaterschaft verwehrt
>
>
>
> Gericht erkennt biologischen Vater nicht an
>
>
>
> Frankfurt (dpa/lhe) - Der biologische Vater eines Kindes hat nicht
> zwangslДufig Anspruch auf die rechtliche Anerkennung seiner Vaterschaft. Das
> hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt in einem grundlegenden Beschluss
> entschieden. Nach Darstellung des Gerichts muss das an sich berechtigte
> Interesse des biologischen Vaters gegenЭber dem Kindeswohl zurЭcktreten,
> wenn das Kind eine feste Bindung zu seinem vermeintlichen Vater entwickelt
> hat (Az.: 3 UF 124/06).
>
>
>
> Das Gericht wies mit seinem Urteil die Klage eines biologischen Vaters auf
> Anerkennung seiner Vaterschaft ab. Nachdem ein Test zu fast
> hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit die biologische Vaterschaft des
> KlДgers fЭr einen inzwischen elf Jahre alten Jungen ergeben hatte, wollte
> der Mann seine gerichtliche Anerkennung als Vater erreichen. Die Mutter des
> Kindes ist zwar inzwischen von dem vermeintlichen Vater geschieden, der
> Junge hat aber nach ihren Angaben nach wie vor eine sehr intensive Beziehung
> zu dem Mann.
>
>
>
> Gang nach Karlsruhe
>
>
>
> Vor diesem Hintergrund sah das Oberlandesgericht keine rechtliche
> Verpflichtung, dem Begehren des KlДgers zu folgen. Die sozial-familiДren
> Bindungen des Kindes mЭssten Vorrang haben. Denn es sei nicht
> auszuschlieъen, dass es erheblichen Schaden nehme, wenn amtlich die
> Vaterschaft einer anderen Person festgestellt werde.
>
>
>
> Nach Angaben der Zeitschrift "OLG-Report" ist die Entscheidung der
> Frankfurter Richter allerdings noch nicht rechtskrДftig. Sie liege vielmehr
> wegen ihrer grundsДtzlichen Bedeutung dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe vor
> (BGH-Az.: XII ZR 18/07).
>
>
>
>
>
> [ document info ]
>
> Copyright FR-online.de 2008
>
> Dokument erstellt am 01.07.2008 um 08:19:53 Uhr
>
> Letzte дnderung am 01.07.2008 um 08:29:06 Uhr
>
> Erscheinungsdatum 01.07.2008
>
>
>
>
>
>
>

Samstag, Juli 05, 2008

Gericht erkennt biologischen Vater nicht an +++Vaterschaft verwehrt - Gericht erkennt Vater nicht an.

Leserbrief - Franz Romer, Düsseldorf:   Vaterschaft verwehrt - Gericht erkennt Vater nicht an. 

Neuerliche Pisa-Schwäche beim OLG-Senat Frankfurt - OLG Senat kollabiert, wie in Naumburg?

Wir müssen in Deutschland befürchten, dass Gerichte auch immer nachhaltiger von Pisa-Schwächen geschüttelt werden, oder ist das nicht sichtbar?

 

Das OLG Frankfurt ist nicht in der Lage gewesen nachzulesen, was der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte im Zusammenhang mit dem Fall Görgülü und wie der BGH zum selben Fall urteilte. Väter sind nicht auswechselbar, auch wenn einer der Redakteure wahrscheinlich das Richterwort vom biologischen Vater weiternutzte, es gibt Väter und nichts weiter. Das OLG Frankfurt, wahrscheinlich auf Anraten des Jugendamtes, versucht sich an der globalen Väterverfolgung zu beteiligen, jedoch werden hier erkennbar, eben Grund- und Menschenrechte nicht geschützt, sonder vielfach und abermals gebrochen. Diese Grund- und Menschenrechte stehen Vätern (wie auch Müttern und insbesondere den Kindern) zu, seit Zeiten in denen es noch nicht mal einen Staat gab und wir diese Rechte durchaus mit der Keule verteidigen mussten. Werden wir das auch in naher Zukunft wieder tun müssen?

 

Jedoch immer, wenn das Jugendamt involviert ist, kommt der eigentliche Richter zum Tragen und der sitzt offenbar im Jugendamt.

Akzeptanz erforderlich, meint auch die Frankfurter OLG-Richterin Gretel Diehl?

Akzeptanz bzw. die bei Richtern gefürchtete Nicht-Akzeptanz eines Beschlusses und die damit verbundene Verletzung der „Würde des Rechts" sind in Deutschland Entscheidung bestimmende Faktoren, wie beispielsweise die Frankfurter OLG-Richterin Gretel Diehl am 06.06.2006 anlässlich einer Vortragsreihe des VAfK im Bürgerhaus Bornheim zum Thema „ Umsetzung familiengerichtlicher Beschlüsse " ausführte.

 

Da das Jugendamt zwar dem Gesetz, vor allem aber dem Kindeswohl verpflichtet ist, werde, so Diehl, kein Richter in Deutschland gegen den Willen des Jugendamts entscheiden, sondern so beschließen, wie das Jugendamt es mittragen und umsetzen wolle.

 

Richter sitzt im Jugendamt! und Kindeswohl at it's best?

Konkret heißt das, dass der eigentliche Richter im Jugendamt sitzt und der Richter lediglich das Sprachrohr des Jugendamts ist, dessen vermeintliche Kompetenz in Sachen „Kindeswohl" er Kraft seines Richteramts für rechtmäßig erklärt.

 

Dass der juristisch nicht definierte, unbestimmte Begriff „Kindeswohl" dieses Kindeswohl zum Spielball der eigenen Meinung des Entscheidungsträgers macht, ist als Gefahr ebenso bekannt wie der damit verbundene Verstoß gegen den juristischen Grundsatz der Normenklarheit. Dennoch haben weder der Psychologenverband noch der Gesetzgeber bisher eine Definition dessen, was Kindeswohl ist, vorgetragen und diskutiert, geschweige denn der Gesetzgeber, die Norm klar erfasst.

 

Richteranhörung in Bayern - Kind wird bequatscht vom Richter:

von einer Richteranhörung eines Jungen in Bayern konnten wir gerade notieren, wie der Richter den Jungen intensiv bequatschte, dass er doch zufrieden sein soll, wenn er jetzt im Heim ist, obwohl er doch zu seinen Eltern wollte, denen wie vielfach üblich nichts vorzuwerfen war. Nur schade für den Richter, das Jugendamt und das Heim, dass der Junge nach seiner Anhörung alles erzählte, auf dem Gang. Kaum mehr zu glauben, wie hier Richter agieren. Es ist natürlich keine Rechtsbeugung, da der Richter das doch nicht bewusst und schwerwiegender Weise tat?

 

Erinnert fatal an Richter Georg Neithard 1923 in München?

 

Hier sei verwiesen auf meine Beiträge:

http://www.kindesraub.de/index.php?menuid=91&reporeid=80

 

http://www.kindesraub.de/index.php?menuid=90&reporeid=79

 

Ihr besorgter Franz Romer, Düsseldorf

 

Kopie:

Redaktion@olg-report.de;info@olg-report.de

 

Zum Artikel

 

http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?em_cnt=1360722  

 

Vaterschaft verwehrt

 

Gericht erkennt biologischen Vater nicht an

 

Frankfurt (dpa/lhe) - Der biologische Vater eines Kindes hat nicht zwangsläufig Anspruch auf die rechtliche Anerkennung seiner Vaterschaft. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt in einem grundlegenden Beschluss entschieden. Nach Darstellung des Gerichts muss das an sich berechtigte Interesse des biologischen Vaters gegenüber dem Kindeswohl zurücktreten, wenn das Kind eine feste Bindung zu seinem vermeintlichen Vater entwickelt hat (Az.: 3 UF 124/06).

 

Das Gericht wies mit seinem Urteil die Klage eines biologischen Vaters auf Anerkennung seiner Vaterschaft ab. Nachdem ein Test zu fast hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit die biologische Vaterschaft des Klägers für einen inzwischen elf Jahre alten Jungen ergeben hatte, wollte der Mann seine gerichtliche Anerkennung als Vater erreichen. Die Mutter des Kindes ist zwar inzwischen von dem vermeintlichen Vater geschieden, der Junge hat aber nach ihren Angaben nach wie vor eine sehr intensive Beziehung zu dem Mann.

 

Gang nach Karlsruhe

 

Vor diesem Hintergrund sah das Oberlandesgericht keine rechtliche Verpflichtung, dem Begehren des Klägers zu folgen. Die sozial-familiären Bindungen des Kindes müssten Vorrang haben. Denn es sei nicht auszuschließen, dass es erheblichen Schaden nehme, wenn amtlich die Vaterschaft einer anderen Person festgestellt werde.

 

Nach Angaben der Zeitschrift "OLG-Report" ist die Entscheidung der Frankfurter Richter allerdings noch nicht rechtskräftig. Sie liege vielmehr wegen ihrer grundsätzlichen Bedeutung dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe vor (BGH-Az.: XII ZR 18/07).

 

 

[ document info ]

Copyright © FR-online.de 2008

Dokument erstellt am 01.07.2008 um 08:19:53 Uhr

Letzte Änderung am 01.07.2008 um 08:29:06 Uhr

Erscheinungsdatum 01.07.2008